Patchmanagement - Warum kostenlos wenn es auch einfach geht?
06. October 2008Mut zur Lücke? – mit SICHERheit nicht!
Ein sauberes und übersichtliches Patchmanagement ist wichtig. Bei der Anzahl der verschiedenen Softwareanwendungen und PCs in den Unternehmen kann das jedoch schnell recht unübersichtlich werden. Um Aktualität und Sicherheit von Softwareanwendungen zu gewährleisten und dabei den Überblick zu behalten gibt es glücklicherweise Lösungen, die den Verantwortlichen unter die Arme greifen. Wie das (kostenlose) WSUS von Microsoft® kann die DeskCenter Management Suite Patches und Updates verwalten und steuern. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den beiden Lösungen?
Das große GanzeDie Ganzheitlichkeit der DeskCenter Management Suite stellt einen großen Unterschied zu WSUS dar, denn das Patchmanagement ist nahtlos in die Suite integriert. Dadurch hat man den Vorteil einer zentralen Verwaltung und sofort Zugriff auf alle weiteren Funktionen und Systeminformationen ohne Umwege.
Details, Details… und Übersicht
Um sich nicht in einem Labyrinth aus Patches, Updates der zugehörigen Anwendung und den verschiedenen PCs zu verlieren, bietet die DeskCenter Management Suite übersichtliche Ansichten. Hier kann man schnell herausfinden, auf welchem System sich ein bestimmter Patch befindet oder welches System zu einer Patchgruppe gehört. Daneben gibt es eine Vielfalt von Einstellungsoptionen für Patches und deren Rechte. Durch die unkomplizierte Bedienung lassen sich Gruppen und Rechte schneller definieren, ändern und entfernen als im WSUS. Für jede Patchgruppe kann z.B. mit wenigen Klicks detailliert entschieden werden, wie verfügbare Updates gehandhabt werden (z.B. automatischer Download, Download und Installation oder manuelle Freigabe). Dieses Verhalten kann dann, falls notwendig, auch einfach pro Patch angepasst werden.
Installation und Flexibilität
Die Installation von Patches erfolgt bei der DeskCenter Management Suite per Zeitplan. Das ist wesentlich flexibler und individueller als eine Installation beim Logon-Prozess, wie es bei WSUS gehandhabt wird und schont gleichzeitig die Ressourcen im Netzwerk. Durch die detaillierte Einstellung der Patchnotwendigkeiten wird außerdem nur genau das heruntergeladen, was der PC gerade benötigt. Das gilt übrigens auch für die Sprachversion: Anders als bei WSUS, wird für jeden PC (anhand der Regionalsettings im Windows) die Sprache ermittelt und es wird dann auch nur die Sprachversion heruntergeladen, die tatsächlich benötigt wird. Für die Überprüfung nach aktuellen Patches wird zum einen eine lokal abgelegte Katalogdatei verwendet, welche in bestimmten Zeitabständen aktualisiert wird. Das ist bei beiden Lösungen gleich. Die DeskCenter Management Suite bietet darüberhinaus aber auch die Möglichkeit, dass sich die PCs direkt online gegen den Microsoft® Updateserver abgleichen, was gerade bei kritischen und sicherheitsrelevanten Patches eine schnellere Aktualität gewährleistet.
Nicht deinstallierbar? - Rollback von Patches
WSUS markiert viele Patches als „nicht deinstallierbar“ um eventuellen Abhängigkeiten mit anderen Patches von vornherein aus dem Weg zu gehen. Die meisten Patches sind jedoch trotzdem problemlos deinstallierbar. Die DeskCenter Management Suite überprüft genau diese Abhängigkeiten explizit für jeden einzelnen Patch und entnimmt vom Patch selber den Uninstallstring. Für den Fall, dass ein Patch nicht korrekt deinstalliert wurde, wird er vom Patchmanagement sofort wieder installiert. Somit geht nichts verloren.





